In der Woche vom 16. Februar gab es für die 12. Klassen des Beruflichen Gymnasiums Unterricht der besonderen Art: Im Rahmen der wirtschaftlich-geprägten Fächer (Betriebs- und Volkswirtschaftslehre, Rechtslehre und Rechnungswesen) widmeten sie sich an drei vollen Tagen jeweils einer lebenspraktischen Aufgabe, die es zu lösen galt: So kalkulierten sie, ob es sich mehr lohnt, ein Auto zu kaufen oder zu leasen. Außerdem beschäftigten sie sich mit der Wohnungssuche und erstellten einen Haushaltsplan. Die Schwierigkeit bestand darin, dass die verschiedenen Arbeitsgruppen unterschiedliche Ausgangszenarien hatten (von mehrköpfiger Familie bis hin zum Studierenden) und somit andere Rahmenbedingungen berücksichtigt werden mussten – monatlicher Verdienst, Kosten, Kinder und Haustiere – all das musste in die Kalkulation einfließen.
Ihre Kernarbeitszeit durften die Arbeitsgruppen selbst bestimmen, solange sie sechs Unterrichtsstunden arbeiteten. Sie nutzen häufig die digitalen Endgeräte der Schule und konnten in den Unterrichtsräumen oder dem Lernzentrum arbeiten. Ihre Ergebnisse mussten die Schülerinnen und Schüler jeweils am Ende des Tages auf der Lernplattform Itslearning hochladen, sodass die betreuenden Lehrkräfte diese einsehen und bewerten konnten.
Am Freitag wurden dann die Arbeitsergebnisse in einer Präsentation der einzelnen Gruppen vorgestellt. Insgesamt lobten die Schülerinnen und Schüler, dass sie ihre theroetischen Kenntnisse aus dem Unterricht für praktische Beispiele nutzen konnten. Ihre gewonnenen Erkenntnisse werden auch über das Schulleben hinaus hilfreich sein.