Im Rahmen des Erasmus+-Programms hatten wir die Möglichkeit, eine Woche in Nykøbing Falster in Dänemark zu verbringen. Insgesamt nahmen zehn Auszubildende aus dem ersten Lehrjahr verschiedener Berufsrichtungen an der Reise teil. Dort besuchten wir die Berufsschule CELF und arbeiteten gemeinsam mit einer dänischen Partnerklasse am Projekt „Crossing Borders“.
Schon beim ersten Treffen mit den dänischen Schülerinnen und Schülern wurde klar: In dieser Woche geht es darum, sprachliche, kulturelle und manchmal auch ganz persönliche Grenzen zu überwinden. In deutsch-dänischen Teams arbeiteten wir zusammen an verschiedenen Aufgaben und lernten uns dabei schnell kennen. Zu diesen Aufgaben zählte eine Stadtrallye durch Nykøbing, bei der wir Rätsel rund um eine mysteriöse Wahrsagerin lösen mussten. Dabei war nicht nur Teamarbeit gefragt, sondern auch viel Kommunikation, manchmal mit Händen, Füßen und einer Mischung aus Deutsch, Englisch und ein bisschen Dänisch.
Beim Probieren dänischer Spezialitäten, Cha-Cha-Cha tanzen oder Yoga war der Raum zunächst gefüllt von skeptischen Blicken. Doch wir merkten schnell, dass es sich lohnen kann, die eigene Komfortzone zu verlassen.
Neben der Projektarbeit erkundeten wir auch die Umgebung und die Kultur der Dänen. Wir besuchten das Museum Obscurum sowie das Infocenter des Fehmarnbelt-Tunnels, das uns spannende Einblicke in ein großes deutsch-dänisches Bauprojekt über Grenzen hinweg gab. Dass wir spontan ein dänisches Handballspiel erleben durften, rundete die ganze Woche ab.
Die Reise hat uns nicht nur viele neue Eindrücke vom dänischen Schulalltag gegeben, sondern auch gezeigt, wie schnell man über Grenzen hinweg neue Kontakte knüpfen kann. Wir nehmen viele Erinnerungen (und vielleicht auch ein paar neue Tanzschritte) mit nach Hause.
Ein großes Dankeschön geht an die Organisatoren, Lehrkräfte und alle Beteiligten, die uns diese tolle Erfahrung ermöglicht haben.