Abteilung I

Berufe der Abteilung 1

Dieser Beruf ist ein anerkannter Ausbildungsberuf im Sinne des Berufsbildungsgesetzes. Voraussetzung für die Erlernung dieses Berufes ist ein Haupt- oder Realschulabschluss. Die Ausbildungsdauer beträgt in der Regel 3 Jahre.

Automobilkaufleute sind kundenorientiert in den Geschäftsfeldern Markt, Service und Vertrieb sowie Finanzdienstleistungen tätig. Besondere Bedeutung erlangt dabei die Fähigkeit, mit den Kunden und Lieferanten – auch in einer Fremdsprache – zu kommunizieren sowie Kunden zu beraten. Bei diesen Tätigkeiten müssen einschlägige Rechtsgrundlagen sowie Branchen- und betriebsspezifische Geschäftsbedingungen beachtet und angewandt werden.

Im Neuwagengeschäft sind Automobilkaufleute vorwiegend mit der Vorbereitung und der internen Auftragsabwicklung beschäftigt. Sie wirken außerdem in Prozessen der betrieblichen Steuerung und Kontrolle, des Finanz- und Rechnungswesens sowie der Personalverwaltung mit. Sprach- und Schriftgewandtheit sowie Kooperation im Team, selbständiges, gewissenhaftes, ordentliches und zügiges Arbeiten unter Nutzung technischer und organisatorischer Mittel und Medien sind Anforderungen an die Auszubildenden.

Verkauf von Neu- u. Gebrauchtfahrzeugen, Vermittlung von Finanzdienstleistungen, Arbeiten in der Verwaltung der Firma sind Tätigkeiten von Automobilkaufleuten.

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Die Tätigkeit im Überblick

Drogistin und Drogistinnen verkaufen neben Produkten für Gesundheit, Kosmetik, Körperpflege und Ernährung auch Pflanzenschutz-, Wasch- und Putzmittel oder Fotografieprodukte. Sie beraten Kunden fachgerecht, wirken mit bei der Warenpräsentation und Sortimentsgestaltung und führen allgemeine kaufmännische Aufgaben aus.

Drogisten und Drogistinnen finden Beschäftigung

  • in Drogerien bzw. Drogerieabteilungen von Kaufhäusern oder Supermärkten
  • im Großhandel für kosmetische Erzeugnisse und Körperpflegemittel oder pharmazeutische Produkte

Die Ausbildung im Überblick

Drogist/-in ist ein 3jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in Industrie und Handel

Quelle: http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/start?dest=profession&prof-id=6712

Die Ausbildungszeit beträgt 3 Jahre, es soll ein Monoberuf mit Wahlqualifikaktionen sein, bei dem die „Gestreckte Abschlussprüfung“ erprobt werden wird, die nach 1 1/2 Jahren stattfindet.

Die Abschlussprüfung (Teil 2 der Prüfung) findet am Ende der Ausbildung statt. Im neuen Ausbildungsberuf werden die folgenden berufsprofilgebenden Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt:

Informationsverarbeitung

Bürowirtschaftliche Abläufe

Koordinations- und Organisationsaufgaben

personalwirtschaftliche Aufgaben

kaufmännische Steuerung und Kontrolle

Weitere und vertiefende berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten werden im Unternehmen in zwei Wahlqualifikationen angeboten, die einen Zeitumfang von je 5 Monaten umfassen.

Nach Abschluss der Berufsausbildung steht der neue dreijährige Querschnittsberuf branchenübergreifend den verschiedenen Unternehmen zur Verfügung. Er wird eine solide Grundlage und ein perfekter Einstieg in die berufliche Arbeitswelt für alle sein, die im kaufmännischen Bereich oder im Bereich der Dienstleistungen bzw. im Bereich des öffentlichen Dienstes arbeiten wollen.

Fachkraft für Hafenlogistik ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Diese bundesweit geregelte 3-jährige Ausbildung wird in Betrieben der Hafenwirtschaft angeboten.

Fachkräfte für Hafenlogistik erledigen den Warenumschlag im Hafen. Sie kontrollieren die ein- und ausgehenden Ladungen, planen den Weitertransport der Güter oder lagern sie sachgemäß ein. Dabei bearbeiten sie Frachtpapiere und führen Frachtberechnungen durch.

Fachkräfte für Hafenlogistik arbeiten in Betrieben, die in See- und Binnenhäfen Waren umschlagen oder lagern, und in der Warenkontrolle von Seehafenbetrieben.

weiterführende Informationen hier:
http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/start?dest=profession&prof-id=34996

Ausbildungsinhalte:

Während der Ausbildung werden folgende Fertigkeiten und Kenntnisse vermittelt:

    • Berufsbildung
    • Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
    • Arbeits- und Tarifrecht, Arbeitsschutz
    • Arbeitssicherheit, Umweltschutz und rationelle Energieverwendung
    • betriebliche Organisation und Kommunikation
    • Planung und Organisation von logistischen Prozessen
    • Umgehen mit Arbeitsmitteln
    • Annehmen von Gütern
    • Lagern von Gütern
    • Kommissionieren und Verpacken von Gütern
    • Versandabwicklung von Gütern

Diese Inhalte werden durch unsere Schule und die Ausbildungsbetriebe vermittelt, die ständig miteinander in Verbindung stehen. Die theoretischen Kenntnisse über logistische Prozesse werden durch häufige Unterrichtsgänge in verschiedene Unternehmen veranschaulicht. In der Berufsschule erfolgt die Ausbildung in den Fächern Allgemeine Wirtschaftslehre, Spezielle Wirtschaftslehre, Rechnungswesen, Datenverarbeitung, Englisch, Deutsch, Sozialkunde und Philosophie.

Rat vom Fachmann:

Die Fachkraft für Lagerwirtschaft kann flexibel in verschiedenen Bereichen der Volkswirtschaft tätig werden. Insbesondere dort, wo komplexe Lagerprozesse zu realisieren sind, ergeben sich Einsatzmöglichkeiten. So wäre es möglich im Bereich des Grosshandels oder bei Ex-/Import-Firmen, bei speziellen Lager-Dienstleistungsunternehmen oder im Versandhandel zu arbeiten. Auch in Industrieunterbetrieben mit größeren Lagerbereichen sind Fachkräfte für Lagerwirtschaft gefragt.

Eine berufliche Entwicklung wäre durch die Übernahme erhöhter Verantwortung, z.B. als Lagerleiter, oder durch eine weiterführende kaufmännische Ausbildung möglich.

Ausbildungsablauf/ Prüfungsform:

Die Ausbildung wird im dualen System im Ausbildungsbetrieb und in unserer Berufsschule absolviert. Die Einteilung der Unterrichtszeiten ergibt sich aus den Zeitvorgaben des Kultusminiteriums Mecklenburg/Vorpommern für die Beruflichen Schulen und werden konkret in einem Blockplan für das jeweilige Ausbildungsjahr geregelt.

Die Abschlussprüfung erstreckt sich auf die im Ausbildungsbetrieb vermittelten Fertigkeiten und Kenntnisse sowie auf den im Berufsschulunterricht vermittelten Lehrstoff, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist. In der praktischen Prüfung soll der Prüfling zwei Prüfstücke anfertigen und zwei Arbeitsproben durchführen. Die schriftliche Prüfung erfolgt in den Bereichen Prozesse der Lagerlogistik, rationeller und qualitätsichernder Güterumschlag sowie Wirtschafts- und Sozialkunde. Die Prüfungsaufgaben ergeben sich aus praxisbezogenen Fällen.

Hinweise zur Ausbildung kann man sich bei der Berufsberatung des Arbeitsamtes, in einem Ausbildungsbetrieb, bei der IHK bei Frau Kubillis oder in unserer Schule bei Fachkonferenzleiterin Frau Weiser holen

weiterführende Informationen hier: http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/start?dest=profession&prof-id=27448

Voraussetzung zum Erlernen dieses Berufes ist ein Hauptschul- oder Realschulabschluss. Die Ausbildungsdauer beträgt 3 Jahre. Dieser Beruf ist ein anerkannter Ausbildungsberuf im Sinne des Berufsbildungsgesetzes.

Da der Handel zur Wirtschaft gehört, sind hier alle Tätigkeiten des Handels mit Waren und Dienstleistungen zusammengefasst. Kaufleute müssen kalkulieren, organisieren und realisieren Arbeits- sowie Verteilersysteme. Daher sind die Schwerpunkte dieser Berufe die Absatzplanung, Marktbeobachtung und Werbung. Bei der Spezialisierung auf Teilaufgaben erleichtern moderne Büromaschinen, insbesondere die elektronische Datenverarbeitung diese Tätigkeit.

Kauffrauen und Kaufmänner müssen kontaktfreudig sowie sprach- und schriftgewandt sein. Sie müssen im Zusammenhang denken können, wendig sein, Organisationstalent beweisen, sicher im Umgang mit Zahlen sein und Ordnungssinn haben.

Alle Arbeit der Kaufleute hat das Ziel des Kaufens und Verkaufens von Waren und Dienstleistungen. Daher planen, organisieren, kalkulieren und rationalisieren sie.

weiterführende Informationen hier: http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/start?dest=profession&prof-id=6580

Verkäufer/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Diese bundesweit geregelte 2-jährige Ausbildung wird im Handel angeboten.

Verkäufer/innen verkaufen Waren und Dienstleistungen. Dazu informieren und beraten sie Kunden und bieten Serviceleistungen an. Sie nehmen Ware an, zeichnen sie aus und präsentieren sie ansprechend. Zudem prüfen sie den Bestand, führen Qualitätskontrollen durch, bestellen Ware nach und nehmen Reklamationen entgegen.

Verkäufer/innen können in einer Reihe verschiedener Einzelhandelsfachgeschäfte tätig sein, u.a. in Modehäusern, Baumärkten oder im Versandhandel, in Supermärkten und Kaufhäusern, in Gemüseläden, Fleischereien, Fischgeschäften, Bäckereien oder Tabakläden und anderen Facheinzelhandelsgeschäften. Auch in großen Tankstellen mit gemischtem Warenangebot arbeiten sie. Darüber hinaus sind sie auch im Vermietungs- und Verleihgewerbe, etwa in DVD-Verleihen, angestellt.

weiterführende Informationen hier: http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/start?dest=profession&prof-id=6628

Kaufmann/-frau im Gesundheitswesen ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Diese bundesweit geregelte 3-jährige Ausbildung wird in Industrie und Handel angeboten.

In Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und größeren Arztpraxen, aber auch in Krankenkassen oder Verbänden planen bzw. organisieren Kaufleute im Gesundheitswesen Geschäfts- und Leistungsprozesse, entwickeln Dienstleistungsangebote und übernehmen Aufgaben im Qualitätsmanagement oder Marketing.

Kaufleute im Gesundheitswesen sind hauptsächlich in Krankenhäusern, medizinischen Labors oder Arztpraxen beschäftigt. Auch bei Krankenversicherungen sind sie tätig. Darüber hinaus arbeiten sie auch in Altenpflegeheimen oder in der ambulanten Alten- und Krankenpflege.

weiterführende Informationen hier: http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/start?dest=profession&prof-id=7889

Voraussetzung für diesen Beruf ist ein Hauptschul- oder Realschulabschluss. Die Ausbildungsdauer beträgt 3 Jahre. Dieser Beruf ist ein anerkannter Ausbildungsberuf im Sinne des Berufsbildungsgesetzes.

Ziel ist eine Berufsqualifikation erwerben, die sie befähigt, verantwortungsbewusst zu handeln, d.h. Arbeitsaufgaben selbständig zu planen, durchzuführen und zu kontrollieren, die Stellung von Groß- und Außenhandelsbetrieben in der national und international arbeitsteiligen Wirtschaft erkennen, Informations- und Kommunikationstechniken zur Lösung betrieblicher Aufgaben einzusetzen, Informationen in mündlicher und schriftlicher Form sach- und situationsgerecht aufnehmen und formgerecht sowie sprachlich kompetent weitergeben.Anforderungen sind ein guter bis sehr guter Realschulabschluss (insbesondere gute Sprachkenntnisse). Kauffrauen und Kaufmänner müssen kontaktfreudig sowie sprach- und schriftgewandt sein. Sie müssen im Zusammenhang denken können, wendig sein, Organisationstalent beweisen, sicher im Umgang mit Zahlen sein und Ordnungssinn haben.Der Einsatz des Kaufmanns für Groß- und Außenhandel ist sehr vielseitig.

Das Tätigkeitsfeld umfasst den Einkauf, die Lagerung und den Absatz von Waren. Zur Realisierung der Aufgaben muss er enge Kontakte zu den Kunden und Zulieferern halten. Der Erwerb von Kenntnissen über Sortimente, Prozessabläufe und die Verkaufsabwicklung sind wesentliche Bestandteile der Ausbildung und der späteren Tätigkeit.

weiterführende Informationen hier: https://berufenet.arbeitsagentur.de/berufenet/faces/index?path=null/kurzbeschreibung&dkz=133596

Voraussetzung für diesen Beruf ist ein Realschulabschluss. Die Ausbildungsdauer beträgt 3 Jahre. Dieser Beruf ist ein anerkannter Ausbildungsberuf im Sinne des Berufsbildungsgesetzes.

Die Aufgaben der Rechtsanwaltsfachangestellten sind sehr vielfältig. Die Mandanten erwarten eine höfliche Betreuung, sachlich exakte Informationen. Der Rechtsanwalt fordert eine ordnungsgemäße, zügige Abwicklung aller täglich anfallenden Büro- und Verwaltungsarbeiten sowie die gewissenhafte und richtige Anfertigung von materiell- und verfahrensrechtlichen Schriftstücken.

In der theoretischen Ausbildung werden vor allem Rechtskenntnisse aus dem BGB, Handelsgesetzbuch, der Zivilprozessordnung und der Bundesrechtsanwaltsgebührenordnung sowie grundlegende Kenntnisse und Fähigkeiten in Stenografie.Sprach- und Schriftgewandtheit sowie Interesse an Rechtsfragen, selbständiges, gewissenhaftes, ordentliches und zügiges Arbeiten, geübter Umgang mit Rechtsliteratur sind Anforderungen an die Auszubildenden.

Terminabfragen, Empfang und Information von Mandanten , Entgegennehmen, Sortieren und Weiterleiten eingehender Post, Schreiben nach Diktaten, Führen der Fristen- und Terminkalender, Abwickeln des Zahlungsverkehrs sowie der Buchführung, Entwerfen von Einsprüchen, Beschwerden, Ersuchen sowie Aufsetzen von Klagen, Ausfüllen von Anträgen (Mahnbescheid, Vollstreckungsbescheid), Entwerfen von Anträgen auf Mobiliarpfändung, Räumungsaufträgen sind Tätigkeiten von Rechtsanwaltsfachangestellten.

weiterführende Informationen hier: http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/start?dest=profession&prof-id=7958

Der Ausbildungsberuf ist nach der Berufsgrundbildungsjahr-Anrechnungs-Verordnung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie dem Berufsfeld I: Wirtschaft und Verwaltung, Schwerpunkt A: Absatzwirtschaft und Kundenberatung zugeordnet. Sport- und Fitnesskaufleute sind in den Geschäfts- und Organisationsbereichen von Verbänden, Vereinen, Betrieben der Fitnesswirtschaft und in der kommunalen Sport- und Sportstättenverwaltung tätig. Sie nehmen dort auf Sachbearbeiterebene Verwaltungs- und Organisationsaufgaben wahr und tragen so zu einem reibungslosen Sportbetrieb bei.

Ihre Aufgaben umfassen unter anderem die Organisation des Sportangebotes, Marketing, die Betreuung der Mitglieder und Kunden, die Beschaffung von Sportgeräten und Finanzmitteln, die Personalverwaltung und die Mitwirkung bei betrieblichen Steuerungs- und Kontrollprozessen.Mit diesem Rahmenlehrplan trägt die Berufsschule durch konkrete berufsbezogene Aufgabenstellung zur Vermittlung einer fundierten beruflichen Handlungskompetenz bei. Die Schülerinnen und Schüler eignen sich durch selbstständig organisierte Arbeitsprozesse die Fähigkeit zum lebenslangen Lernen an und stärken ihre Bereitschaft zur Übernahme der Verantwortung für sich und ihre berufliche Tätigkeit. Sie erledigen ihre Aufgaben kundenorientiert. Besondere Bedeutung erlangt dabei die Fähigkeit, mit unterschiedlichen Personen zu kommunizieren. Beratungsgespräche müssen fachlich kompetent und individuell geführt werden. Dabei sind die einschlägigen Rechtsgrundlagen und die branchen- bzw. betriebsspezifischen Besonderheiten zu beachten.

Die Kooperation im Team und mit Partnern in vernetzten Einrichtungen ist elementarer Bestandteil beruflicher Kompetenz. Der Umgang mit aktuellen neuen Medien, moderner Bürotechnik und berufsbezogener Software zur Informationsbeschaffung und Informationsverarbeitung ist integrativ zu vermitteln. Hierfür ist ein Gesamtumfang von 80 Stunden in den einzelnen Lernfeldern berücksichtigt.Die fremdsprachlichen Ziele und Inhalte sind mit 40 Stunden in die Lernfelder integriert.

weiterführende Informationen hier: http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/start?dest=profession&prof-id=14449

Wer kann Steuerfachangestellte/r werden?

Bildungsvoraussetzungen

Für den Steuerfachangestellten ist keine gesetzlich bestimmte Schulbildung als Zugangsvoraussetzung Für den Steuerfachangestellten ist keine gesetzlich bestimmte Schulbildung als Zugangsvoraussetzung vorgeschrieben. Aus den Berufsbildungsstatistiken der Steuerberaterkammern geht hervor, dass immer mehr Abiturienten die Berufsausbildung zum Steuerfachangestellten anstreben. Besonders geeignet sind Fachabiturienten und Absolventen der zweijährigen Höheren Berufsfachschule (z.B. Höhere Handelsschule), da sie bereits eine gewisse praxisorientierte Vorbildung mitbringen.

Wünschenswerte Eigenschaften und Fähigkeiten von Ausbildungsplatzbewerbern:

Der Bewerber sollte eine gute Auffassungsgabe, Sicherheit im mündlichen und schriftlichen Ausdruck sowie Interesse für den Umgang mit Zahlen und Gesetzestexten mitbringen. Darüber hinaus sollte er die Bereitschaft zeigen, sich durch regelmäßiges Verfolgen der Gesetzgebung, Rechtsprechung und Fachliteratur weiterzubilden, da kein anderes Rechtsgebiet so starken Veränderungen unterliegt wie gerade das Steuerrecht.

Zur Ausbildung

DauerDas Berufsausbildungsverhältnis wird durch Abschluss eines Berufsausbildungsvertrages zwischen dem Auszubildenden und dem Ausbildenden begründet. Der Vertrag, der im einzelnen die Rechte und Pflichten der Vertragspartner regelt, legt auch die Dauer der Berufsausbildung fest. Sie beträgt in der Regel 3 Jahre.

AusbildungsvergütungDa im Bereich des steuerberatenden und des wirtschaftsprüfenden Berufes keine Tarifverträge existieren, orientiert sich die Höhe der Ausbildungsvergütung zumeist an tarifvertraglichen Regelungen vergleichbarer Ausbildungsberufe (z.B. Groß- und Außenhandelstarif, Banktarif).

InhaltDer Inhalt und die zeitliche Abfolge der Ausbildung ist im Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Steuerfachangestellten geregelt. Ferner sind die Inhalte des die Praxis begleitenden Berufsschulunterrichts in einem Rahmenlehrplan festgelegt.

Ausübungs- Aufstiegsformen

Nach mindestens dreijähriger Berufstätigkeit kann der/die Steuerfachangestellte die Fortbildungsprüfung zum Steuerfachwirt ablegen. Nach Erfüllung bestimmter Voraussetzungen besteht für qualifizierte Steuerfachangestellte die Möglichkeit, auch Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer zu werden.

weiterführende Informationen hier: http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/start?dest=profession&prof-id=7573

Der Ausbildungsberuf ist nach der Berufsgrundbildungsjahr-Anrechnungs-Verordnung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie dem Berufsfeld I: Wirtschaft und Verwaltung, Schwerpunkt A: Absatzwirtschaft und Kundenberatung, zugeordnet.Der Veranstaltungskaufmann/die Veranstaltungskauffrau erbringt vielfältige Dienstleistungen in den verschiedenen Branchen und Unternehmen der Veranstaltungswirtschaft. Hierzu zählen u.a. Konzertveranstalter, Messe- und Ausstellungsgesellschaften, Kongresszentren, Marketing-Event-Agenturen und Messebaufachunternehmen.Veranstaltungskaufleute sind tätig in der Entwicklung, Konzeptionierung, Gestaltung und Durchführung von Veranstaltungsereignissen aller Art. Bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung dieser Ereignisse ist die Besonderheit der doppelten Ausrichtung des Marketings – sowohl als interne (Eigenmarketing) als auch als externe (Marketing für den Kunden) Dienstleistung – zu berücksichtigen. Veranstaltungskaufleute können funktionsübergreifend eingesetzt werden.Seine besondere Prägung erhält der Beruf dadurch, dass er ein hohes Maß an Verantwortungsbereitschaft für Menschen verlangt. Daher ist in der Ausbildung und in der beruflichen Praxis ein entsprechendes Problembewusstsein für Fragen der Informations- Kommunikations- und Dienstleistungsqualität zu entwickeln. Insbesondere geht es darum• Grundsätze und Handlungsanweisungen eines kommunikativen, auf Verständigung ausgerichteten Umgangs miteinander zu beachten;

• Notwendigkeiten und Möglichkeiten eines zielbezogenen und teamorientierten Projekt-Managements zu nutzen;

• Konzepte für die Kooperation mit Partnern in der Veranstaltungswirtschaft zu entwickeln und zu berücksichtigen;

• Verfahren des Erfolgs-Controllings für Veranstaltungen einzusetzen und für die Qualitätsentwicklung zu verwerten.

Mit diesem Rahmenlehrplan trägt die Berufsschule durch konkrete berufsbezogene Aufgabenstellungen zur Vermittlung einer fundierten beruflichen Handlungskompetenz bei.Der Umgang mit aktuellen Medien, moderner Bürotechnik und berufsbezogener Software zur Informationsbeschaffung und Informationsverarbeitung ist integrativ zu vermitteln. Hierfür ist ein Gesamtumfang von 80 Stunden in den Lernfeldern berücksichtigt.Die Vermittlung fremdsprachlicher Qualifikationen gemäß Ausbildungsordnung zur Entwicklung entsprechender Kommunikationsfähigkeit ist mit 40 Stunden in die Lernfelder integriert. Darüber hinaus können 80 Stunden berufsspezifische Fremdsprachenvermittlung als freiwillige Ergänzung der Länder angeboten werden. Die Lernfelder 5, 7 und 9 integrieren kommunikative Kompetenzen in den Bereichen der Rezeption, Produktion, Interaktion und Mediation.

weiterführende Informationen hier: http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/start?dest=profession&prof-id=14448

Abteilung III

Berufe der Abteilung 3

Ausbildungsinhalte

Entsprechend der Ausbildungsordnung und des Rahmenlehrplans werden folgende Lernfelder unterrichtet:

  1. Privates und betriebliches Handeln am rechtlichen Bezugsrahmen ausrichten
  2. Konten führen
  3. Unternehmensleistungen erfassen und dokumentieren
  4. Geld- und Vermögensanlagen anbieten
  5. Dokumentierte Unternehmensleistungen auswerten
  6. Besondere Finanzinstrumente anbieten und über Steuern informieren
  7. Auslandsgeschäfte abwickeln
  8. Modelle für Marktentscheidungen nutzen
  9. Privatkredite bearbeiten
  10. Baufinanzierungen und Firmenkredite bearbeiten
  11. Kosten- und Erlöse ermitteln und beeinflussen
  12. Einflüsse der Wirtschaftspolitik beurteilen

In diesen Lernfeldern finden sich die klassischen Fächer Allgemeine Wirtschaftslehre, Spezielle Wirtschaftslehre (Bankbetriebslehre) und Rechnungswesen/Datenverarbeitung.

Neben diesen fachspezifischen Inhalten werden folgende allgemeinbildenden Fächer unterrichtet:

    • Sozialkunde
    • Deutsch
    • Fremdsprache /Englisch/
    • Philosophie
    • Sport

 Der Rat vom Fachmann

Den Umgang mit Geld erlernt der Mensch schon in jungen Jahren, sei es beim Einkaufen oder beim Kinobesuch. Auch die erste Spardose findet schon früh ihren Platz im Kinderzimmer. So manches Geldgeschenk der Großeltern wird heute in Aktien oder Investmentzertifikaten angelegt.

Die Welt des Geldes beschränkt sich allerdings nicht nur auf Aktienanlagen oder Sparbücher Es geht z. B. um die Vergabe von Krediten an Firmen, um die Finanzierung von Eigenheimen aber auch um die Führung von Bankkonten zur Abwicklung von Zahlungsaufträgen. EC- Karte, Kreditkarte, Geldkarte oder Sparcard funktionieren, weil Kreditinstitute die notwendigen Dienstleistungen bereitstellen.

Das sind nur einige ausgewählte Bereiche in denen Bankkaufleute tätig sind. Ohne die Dienstleistungen der Banken und Sparkassen würde die Wirtschaft unseres Landes nicht funktionieren. Der Beruf des Bankkaufmanns ist sehr vielseitig und anspruchsvoll.

Darstellung des Ausbildungsablaufes

Die Ausbildung wird im dualen System für jeden Auszubildenden im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule realisiert. Die Ausbildung ist je nach Ausbildungsvertrag mit einem Kreditinstitut nach 2, 2,5 oder 3 Jahre beendet. Die Berufsschule unterrichtet im Blocksystem, d.h. pro Jahr in 4 Blöcken zu je 3-4 Woche. Zwischen den Blöcken erhalten die Auszubildenden nach einem feststehenden Plan der Banken ihre betriebliche Ausbildung.

 

IHK-Prüfung

Nach etwa der Hälfte der Ausbildung absolvieren die Auszubildenden eine schriftliche Zwischenprüfung, die vor allem orientierenden Charakter trägt. Die Abschlussprüfung findet entsprechend den Vorgaben der IHK statt. Dabei wird eine schriftliche Abschlussprüfung in drei Teilbereichen (spezielle Wirtschaftslehre, Rechnungswesen/ Datenverarbeitung, Allgemeine Wirtschaftslehre und Sozialkunde) und eine mündliche Prüfung (praktische Übungen) durchgeführt.

weiterführende Informationen hier: http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/start?dest=profession&prof-id=6755  

Weitere Hinweis zur Ausbildung kann man sich bei der Berufsberatung des Arbeitsamtes, in einem Ausbildungsbetrieb, bei der Industrie- und Handelskammer oder in unserer Schule holen.

Rat vom Fachmann

Die Ausbildungszeit beträgt 3 Jahre, es soll ein Monoberuf mit Wahlqualifikaktionen sein,bei dem die „Gestreckte Abschlussprüfung“ erprobt werden wird, die nach 1 1/2 Jahren stattfindet.

Die Abschlussprüfung (Teil 2 der Prüfung) findet am Ende der Ausbildung statt.

Im neuen Ausbildungsberuf werden die folgenden berufsprofilgebenden Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt:

  • Informationsverarbeitung
  • Bürowirtschaftliche Abläufe
  • Koordinations- und Organisationsaufgaben
  • personalwirtschaftliche Aufgaben
  • kaufmännische Steuerung und Kontrolle

Weitere und vertiefende berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten werden im Unternehmen in zwei Wahlqualifikationen angeboten, die einen Zeitumfang von je 5 Monaten umfassen. Nach Abschluss der Berufsausbildung steht der neue dreijährige Querschnittsberuf branchenübergreifend den verschiedenen Unternehmen zur Verfügung. Er wird eine solide Grundlage und ein perfekter Einstieg in die berufliche Arbeitswelt für alle sein, die im kaufmännischen Bereich oder im Bereich der Dienstleistungen bzw. im Bereich des öffentlichen Dienstes arbeiten wollen.

Ausbildungsinhalte

Der berufsorientierte Ausbildung ist nach Lernfeldern strukturiert. Lernfelder sind didaktisch aufbereitete Tätigkeitsfelder aus der typischen Berufspraxis von Industriekaufleuten. Damit bemüht sich die schulische Ausbildung den Anforderungen der Ausbildungsbetriebe besser zu entsprechen. Die 12 Lernfelder werden gesondert bewertet. Zusätzlich werden allgemeinbildende Fächer (Deutsch, Englisch, Sozialkunde, Philosophie) vermittelt.

In den Lernfeldern erwerben die Auszubildenden notwendige Kenntnisse zu den betrieblichen Abläufen. Sie erarbeiten sich Verständnis über die Einordnung des Unternehmen in das System der Volkswirtschaft und lernen soziale, rechtliche und ökologische Aspekte der unternehmerischen Tätigkeit zu bewerten. In die Lernfelder ist die Nutzung moderner Kommunikationsformen und Rechentechnik integriert.

Die schulische Ausbildung fördert gezielt Sozialkompetenzen. Die Übernahme und Wahrnehmung von Verantwortung sowie die Arbeit im Team sind wichtige Erziehungsziele. Es soll eine solide Basis für dauerhaftes berufsbegleitendes Lernen gelegt werden. Die Auszubildenden erwerben Methodenkompetenz zur Selbststeuerung, Belastungsverträglichkeit und Problemlösung.

Der Rat vom Fachmann

Industriekaufleute können durch ihre universelle Ausbildung in verschiedenen Unternehmensbereichen eingesetzt werden. Sie übernehmen Aufgaben im Bereich der Beschaffung und Lagerwirtschaft oder zur Steuerung betrieblicher Bereitstellungsprozesse.

In mittleren und großen Unternehmen sind sie für kaufmännische Teilaufgaben bei der Produktionsvorbereitung und -steuerung zuständig. Sie realisieren Erfassung und Kontrolle der Leistungserstellung und können auch im kaufmännischen Bereich, wie z.B. dem Rechnungswesen, eingesetzt werden.

In kleineren Unternehmen übernehmen sie komplexe Aufgaben der Ablaufplanung, können für Personalarbeit oder Investitionsvorbereitung eingesetzt werden. In der praktischen Tätigkeit kann sich ein Industriekaufmann auch auf die Auftragsbearbeitung oder den Vertrieb spezialisieren. Über die konkreten Möglichkeiten informiert man sich am günstigsten direkt in einem Ausbildungsbetrieb.

Ausbildungsablauf

Ausbildungsdauer:

Die Ausbildungszeit beträgt drei Jahre, unter bestimmten Voraussetzungen ist eine Verkürzung möglich.

Ausbildungsform:

Die Ausbildung wird in dualer Ausbildung im Ausbildungsbetrieb (etwa 2/3 der Ausbildungszeit) und in der Berufsschule (etwa 1/3) realisiert.

Entwicklungsmöglichkeiten:

Betriebswirt/-in für Marketing/Export, Außenhandel, Logistik, Personalwirtschaft oder Finanzwirtschaft; Informatik-Vertriebswirt/-in; Organisator/-in

weiterführende Informationen hier: http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/start?dest=profession&prof-id=7965

Kaufmann/frau für Dialogmarketing ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Diese bundesweit geregelte 3-jährige Ausbildung wird in Industrie und Handel angeboten.

In Service-, Call- und Contact-Centern beraten Servicefachkräfte für Dialogmarketing Kunden und bearbeiten Aufträge, Anfragen und Reklamationen. Servicefachkräfte für Dialogmarketing arbeiten hauptsächlich in Call-Centern, die für unterschiedliche Auftraggeber tätig sind. Darüber hinaus können sie aber auch für größere Industrie-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen aus allen Branchen in deren Service- und Kunden-Centern oder in anderen dialogorientierten Organisationseinheiten tätig sein.

weiterführende Informationen hier: http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/start?dest=profession&prof-id=35311

Servicefachkraft für Dialogmarketing ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Diese bundesweit geregelte 2-jährige Ausbildung wird in Industrie und Handel angeboten.

In Service-, Call- und Contact-Centern beraten Servicefachkräfte für Dialogmarketing Kunden und bearbeiten Aufträge, Anfragen und Reklamationen. Servicefachkräfte für Dialogmarketing arbeiten hauptsächlich in Call-Centern, die für unterschiedliche Auftraggeber tätig sind. Darüber hinaus können sie aber auch für größere Industrie-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen aus allen Branchen in deren Service- und Kunden-Centern oder in anderen dialogorientierten Organisationseinheiten tätig sein.

weiterführende Informationen hier: http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/start?dest=profession&prof-id=35309

Der Rat vom Fachmann

Der Speditionskaufmann ist für mich einer der interessantesten, vielseitigsten aber auch anspruchvollsten Berufe. Ohne ihn ist die dynamische Wirtschaft unseres Landes undenkbar. Als Architekt des Verkehrs, als Logistiker, der alle Verkehrsträger, also den Güterkraftverkehr, den Luft-, See-, Eisenbahnverkehr und selbstverständlich auch die Binnenschifffahrt optimal und oft „just in time“ einsetzen kann, ist dieser Berufszweig für Industrie, Bauwirtschaft, Handwerk, Groß- und Einzelhandel sowie Privatpersonen unverzichtbar.

Dabei spielt der internationale Verkehr für die Realisierung der Ziele der World Trade Organisation in der Globalisierung der Wirtschaft eine herausragende Rolle. Und nicht zuletzt hat dieser Beruf durch seine Spezifik in der Logistik, seine Flexibilität in der Anwendung, durch das Beherrschen der EDV und Fremdsprachen (Englisch, möglichst Kenntnis einer weiteren Fremdsprache) genügend Standbeine, um in der Marktwirtschaft immer gefragt zu sein.

Dazu tragen natürlich der handlungsorientierte Unterricht und die gute Abstimmung der Schule mit den Unternehmen des Verkehrswesens, die zu Herausbildung selbständig handelnder Persönlichkeiten führen, erheblich bei.

Ausbildungsablauf/Prüfungsform

Die Ausbildung wird im dualen System für jeden Lehrling im Ausbildungs-betrieb und in der Berufsschule realisiert. Entsprechend der Anforderungen der Speditionsbetriebe ist das bei uns in einer Zyklusausbildung (jeweils drei Wochen BS und sechs Wochen Betrieb) nach einem für das Lehrjahr feststehenden Plan.

Die Abschlußprüfung findet entsprechend den Vorgaben der IHK statt. Dabei wird eine schriftliche Prüfung in drei Teilbereichen (spezielle Wirtschaftslehre, Rechnungswesen und Datenverarbeitung, Allgemeine Wirtschaftslehre und Sozialkunde) und eine praktische Prüfung zum Abschluß der Ausbildung durchgeführt. Nach etwa der Hälfte der 3jährigen Lehre findet eine Zwischenprüfung statt, die vor allen orientierenden Charakter trägt.

weiterführende Informationen hier: http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/start?dest=profession&prof-id=29441

Ausbildungsinhalte

Aus der Verordnung über die Berufsausbildung die Übersicht über die Lernfelder des Rahmenlehrplanes

Lernfelder

  1. Die eigene Rolle im Unternehmen selbstverantwortlich mitgestalten
  2. Ein Unternehmen der Tourismus- und Freizeitbranche repräsentieren
  3. Rahmenbedingungen der nationalen und regionalen Tourismus- und Freizeitbranche analysieren
  4. Kunden über regionale Produkte und Leistungen der Tourismus- und Freizeitbranche zielorientiert beraten
  5. Geschäftsprozesse in Unternehmen der Tourismus- und Freizeitbranche erfassen
  6. Waren und Anlagegüter für Unternehmen der Tourismus- und Freizeitbranche beschaffen und verwalten
  7. Märkte der Tourismus- und Freizeitbranche analysieren und Marketingstrategien ableiten
  8. Touristische und freizeitwirtschaftliche Produkte und Leistungen planen und gestalten
  9. Touristische und freizeitwirtschaftliche Produkte und Leistungen verkaufen
  10. Geschäftsprozesse in Unternehmen der Tourismus- und Freizeitbranche erfolgsorientiert steuern
  11. Veranstaltungen planen, durchführen und nachbereiten
  12. Externe Einflüsse auf die wirtschaftliche Situation von Unternehmen der Freizeit- und Tourismusbranche analysieren
  13. Ein Projekt in der Tourismus- und Freizeitbranche planen, durchführen und auswerten

In diesen Lernfeldern stecken die Fächer Allgemeine und Spezielle Wirtschaftslehre, Geographie und Rechnungswesen. Dazu kommen die klassischen Fächer Deutsch, Sozialkunde, Informatik, Englisch, Philosophie und Sport.

 

Der Rat vom Fachmann

Kaufleute für Tourismus und Freizeit beraten Kunden wie z.B. Feriengäste und Gäste von Gesundheits- und Wellnesseinrichtungen über das touristische und kulturelle Angebot einer Region bzw. eines Ortes. Sie entwickeln, vermitteln und verkaufen touristische Produkte und Dienstleistungen.

Dabei koordinieren sie touristische Angebote im Hinblick auf Kundenwünsche und informieren und betreuen ihre Kunden – auch in einer Fremdsprache. Ferner erteilen sie Auskünfte über das örtliche Gesundheits- und Wellnessangebot und die Öffnungszeiten bestimmter Einrichtungen.

Um die Ausgabe oder den Verkauf von Informationsbroschüren kümmern sie sich genauso wie um die Förderung des regionalen Tourismus durch Öffentlichkeitsarbeit und Werbung. Sie inszenieren Aktionen und führen Veranstaltungen durch, setzen Verkaufs- und Marketingkonzepte um, wenden Informations- und Kommunikationssysteme an und arbeiten mit überregionalen Partnern zusammen.

Darüber hinaus wirken sie bei der kaufmännischen Steuerung und Kontrolle und bei der Sicherstellung der Funktionsfähigkeit von technischen Anlagen und Einrichtungen mit.

Selbstverständlich ist die tägliche Arbeit am Computer und die Beherrschung einer Fremdsprache. Der Informatikunterricht orientiert sich an den Lernfeldschwerpunkten, im Fremdsprachunterricht (Englisch) wenden die Schüler die Fremdsprache bei Fachaufgaben an.

 

Ausbildungsablauf/Prüfungsform

Zwischenprüfung

Zur Ermittlung des Ausbildungsstandes wird in der Mitte des 2. Ausbildungsjahres eine schriftliche Zwischenprüfung durchgeführt. Sie dauert höchstens drei Stunden und besteht aus praxisbezogenen Aufgaben oder Fällen aus den Gebieten Leistungserstellung, Rechnungswesen, Arbeits- und Ablauforganisation, Wirtschafts- und Sozialkunde.

Abschlussprüfung

Die Abschlussprüfung besteht aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil und erstreckt sich auf die Inhalte der betrieblichen Ausbildung und den Lehrstoff des Berufsschulunterrichts, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist. Im Prüfungsbereich Produkte und Leistungen der Tourismus- und Freizeitwirtschaft bearbeiten die Prüflinge in höchstens 150 Minuten schriftlich Aufgaben aus folgenden Gebieten:

  • Gestaltung von Produkten und Leistungen
  • Marketing
  • Organisation von Betriebsabläufen

Im Prüfungsbereich Kaufmännische Steuerung und Kontrolle werden – ebenfalls in schriftlicher Form – in höchstens 90 Minuten Aufgaben zu folgenden Themen gestellt:

  • betriebliches Rechnungswesen
  • Kosten- und Leistungsrechnung
  • Controlling und Statistik

Im Prüfungsbereich Wirtschafts- und Sozialkunde sollen die Prüflinge in einer höchstens 90-minütigen schriftlichen Arbeit zeigen, dass sie wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge der Berufs- und Arbeitswelt darstellen sowie die Tourismus- und Freizeitwirtschaft als Wirtschaftsfaktor darstellen und beurteilen können.

Im Prüfungsbereich Fallbezogenes Fachgespräch wählen die Prüflinge eine von zwei praxisbezogenen Aufgaben aus. Grundlage der Aufgabenstellung ist die gewählte Wahlqualifikationseinheit. Nach einer Vorbereitungszeit von 15 Minuten zeigen die Prüflinge in einem bis zu 20-minütigen Fachgespräch, dass sie kunden- und serviceorientiert kommunizieren und handeln sowie Arbeitsabläufe selbstständig planen, durchführen und kontrollieren können.

weiterführende Informationen hier: http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/start?dest=profession&prof-id=33235

Seit  2011 lautet die neue Berufsbezeichnung Tourismuskaufmann (Kaufmann für Privat- und Geschäftsreisen) / Tourismuskauffrau (Kauffrau für Privat- und Geschäftsreisen).

Die Bezeichnung Tourismuskaufmann/-frau verdeutlicht die Bandbreite der Tätigkeitsfelder.  Veränderte Kundenwünsche und  -anforderungen, sowie der schnelle Wandel der Anforderungen an die Unternehmen und Mitarbeiter der Tourismusbranche, insbesondere auch die Verbreitung des Internets bestimmen das Berufsbild des Tourismuskaufmannes bzw. der Tourismuskauffrau.
Tourismuskaufleute müssen offen und freundlich sein, ein gutes Allgemeinwissen haben, sich auf verschiedene Kunden einstellen können, flexibel reagieren und sprachbegabt sein.

Tourismuskaufleute arbeiten z.B.:
• im Reisebüro
• bei einem Reiseveranstalter
• in Unternehmen mit einem Travel Management
• bei Online-Reiseunternehmen
• bei Fluggesellschaften, bei Kreuzfahrtveranstaltern

Der neue Rahmenlehrplan der Berufsschule ist nach Lernfeldern strukturiert, so dass eine stärkere Handlungsorientierung ermöglicht wird. Die Lernfelder orientieren sich an betrieblichen Handlungsfeldern.

Folgende berufliche Qualifikationen werden während der Ausbildung erworben:

1. Beratung und Vermittlung oder Verkauf von Veranstalterreisen, individuellen Reisen und Gruppenreisen unter Anwendung der Kenntnisse über Zielgebiete und Leistungsträger im Tourismus.
2. Planen und Durchführen von Veranstalterreisen, individuellen Reisen und Gruppenreisen oder Organisation und Management von Geschäftsreise
3. Ermittlung und Kalkulation von Preisen
4. Bearbeitung von Zahlungs- und Abrechnungsvorgängen
5. Vermarktung und Verkauf von Produkten, Dienstleistungen und Zusatzleistungen
6. Kooperation mit internen und externen Partnern, Kommunikation auch in einer Fremdsprache
7. Koordination der Zusammenarbeit innerhalb der touristischen Wertschöpfungskette
8. Entwicklung, Planung und Durchführung von Marketingmaßnahmen
9. Ermittlung, Auswertung und Nutzung von Kennzahlen
10. Nutzung von Informations-, Kommunikations- und Buchungssystemen
11. Berücksichtigung von rechtlichen Rahmenbedingungen und Umweltgesichtspunkten.

Ausbildungsinhalte

Die Ausbildung in den berufsbezogenen Fächern findet in Lernfeldern statt.

Geschäftsprozesse in Versicherungssparten

Die Lernfelder beinhalten die Antrags-, Vertrags- und Leistungsbearbeitung in den einzelnen Versicherungssparten. Man lernt Kundenbeziehungen anzubahnen, aufbauend auf die Risikoanalysen kundengerechte Versicherungsverträge zu gestalten, Versicherungsnehmer während der Vertragslaufzeit zu betreuen und Versicherungsfälle zu bearbeiten.

Wirtschafts- und Sozialprozesse

Hier werden Kunden- und Mitarbeiteraktivitäten unter sozialem, ethischen, rechtlichen und volkswirtschaftlcihen Aspekt betrachtet.

Agenturmanagement

In diese Lernfeldern werden betriebswirtschaftlich-organisatorische, rechtliche und kommunikative Kompetenzen zum Aufbau eines Versicherungsunternehmens und zur Ausführung erfolgsorientierter Arbeitsabläufe entwickelt.

Englisch

  • spezielle Kommunikation in Englisch für die Versicherungswirtschaft

Deutsch

  • Anwendung der Kenntnisse für Geschäftsbriefe
  • Kommunikation – Vorstellen
  • Gespräche führen
  • Referate halten

Der Rat vom Fachmann

Es ist ein zukunftsorientierter und staatlich anerkannter Ausbildungsberuf.

  • Er erfordert hohe Flexibilität, weil ein beratungsintensiver Dienstleistungsbereich abzudecken ist.
  • Er zielt auf die berufliche Handlungskompetenz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Verbindung von Fach-, Methoden- und Sozialkompetenz als wesentliche Voraussetzung für den Kundennutzen, den Unternehmenserfolg und die persönliche Entwicklung.
  • Die Ausbildung ist kundenorientiert, d.h. der Auszubildende wird auf den Außen- und Innendienst vorbereitet.

Ausbildungsablauf/Prüfungsform

Die Ausbildung wird nach dem dualen System realisiert. In Form von Blockunterricht erfolgt jeweils eine 3-wöchige Ausbildung in der Berufsschule und 6-wöchige Ausbildung im Betrieb.

Form der IHK-Prüfung:

Die Prüfung wird schriftlich in den Prüfungsfächern Versicherungswirtschaft und Leistungsmanagement sowie Wirtschafts- und Sozialkunde durchgeführt. Die mündliche Prüfung erfolgt in Form eines Kundenberatungsgespräches und einem Fachgespräch zu einem Report. Zur Ermittlung des Ausbildungsstandes ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll in der Mitte des zweiten Ausbildungsjahres stattfinden.

weiterführende Informationen hier: http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/start?dest=profession&prof-id=50951