Klappe, die Zweite – im  April 2018 stellte sich Harry Glawe, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern, bereits zum zweiten Mal den Fragen der Auszubildenden der Beruflichen Schule Wirtschaft der Hanse- und Universitätsstadt Rostock. In einem „Meet and Greet“ hatten interessierte Schülerinnen und Schüler aus unterschiedlichen Berufsgruppen die Möglichkeit, dem Minister Fragen zu für sie relevanten Themenbereichen zu stellen. 

Einleitend referierte Herr Glawe kurz über die derzeitige wirtschaftliche Lage Mecklenburg-Vorpommerns. Er betonte in diesem Zusammenhang, dass die Auszubildenden Teil einer Generation seien, welche den Vorteil habe, zwischen den Berufen auswählen zu können und hob zudem hervor, dass die ansässigen Unternehmen täglich um sie als zukünftige Arbeitnehmer werben müssten.

Hierbei verwies er auf die Kampagne "Durchstarten in MV" (www.durchstarten-in-mv.de), mittels welcher das Wirtschaftsministerium in Zusammenarbeit mit den Industrie- und Handelskammern in Mecklenburg-Vorpommern für die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten und Karrierechancen in Mecklenburg-Vorpommern wirbt.

Hier fänden die Schülerinnen und Schüler ca.1400 Betriebe, welche sich um Azubis und ausgebildete Fachkräfte bemühten. Ferner thematisierte der Minister ein Sonderprogramm des Bundes unter Beteiligung der Länder zur „Ertüchtigung“ von allgemeinbildenden und beruflichen Schulen im Sinne der Digitalisierung. Hierbei geht es beispielsweise darum, die erforderliche IT-Infrastruktur und die für digitales Lernen erforderlichen Technologien aufzubauen. „Wer sich gegen Digitalisierung sträubt, wird von der Zukunft überholt“, so Glawe.  

Als „Herzensangelegenheit“ bezeichnete der Minister nachfolgend die Sicherstellung der Herausforderungen der Zukunft und verwies dabei auf den ausbaubedürftigen Pflegebereich. In diesem Kontext versicherte er, dass es zukünftig keine Schließungen von Krankenhäusern in Mecklenburg-Vorpommern geben werde. 

Mit im Unterricht erstellten Fragenkatalogen traten die Azubis dem Minister nachfolgend souverän und gut vorbereitet gegenüber. Die angehenden Bürokaufmänner- und frauen, Fachkräfte für Hafenlogistik, Kaufmänner- und frauen für Versicherungen und Finanzen und Steuerfachangestellten ließen sich von Gunnar Bauer, dem Pressesprecher des Ministers, nicht lang bitten und starteten ihre Fragerunde mit der indirekten Forderung nach einem vereinheitlichten Mindestlohn für Azubis. Auch der Fachkräftemangel, die Übernahme der Betreuungskosten für Kinder und die Beziehungen unseres Landes zu Russland standen neben der angespannten Lage auf dem Mietmarkt auf der Themenliste der Schülerinnen und Schüler. Der Minister beantwortete alle Fragen zur vollsten Zufriedenheit der Azubis und informierte in jeweiligem Kontext zu geplanten Projekten und angestrebten Neuerungen.

Eine indirekte Zusage von Wirtschaftsminister Glawe lässt die Auszubildenden auf einen dritten Besuch der Beruflichen Schule Wirtschaft im kommenden Kalenderjahr hoffen. Ausreichend Fragen werden die Schülerinnen und Schüler bis dahin sicher wieder gesammelt haben.  

Berufliche Schule der Hanse- und Universitätsstadt Rostock -Wirtschaft- (JSN Epic template designed by JoomlaShine.com)