Ausbildungsinhalte

Aus der Verordnung über die Berufsausbildung die Übersicht über die Lernfelder des Rahmenlehrplanes

Lernfelder

  1. Die eigene Rolle im Unternehmen selbstverantwortlich mitgestalten
  2. Ein Unternehmen der Tourismus- und Freizeitbranche repräsentieren
  3. Rahmenbedingungen der nationalen und regionalen Tourismus- und Freizeitbranche analysieren
  4. Kunden über regionale Produkte und Leistungen der Tourismus- und Freizeitbranche zielorientiert beraten
  5. Geschäftsprozesse in Unternehmen der Tourismus- und Freizeitbranche erfassen
  6. Waren und Anlagegüter für Unternehmen der Tourismus- und Freizeitbranche beschaffen und verwalten
  7. Märkte der Tourismus- und Freizeitbranche analysieren und Marketingstrategien ableiten
  8. Touristische und freizeitwirtschaftliche Produkte und Leistungen planen und gestalten
  9. Touristische und freizeitwirtschaftliche Produkte und Leistungen verkaufen
  10. Geschäftsprozesse in Unternehmen der Tourismus- und Freizeitbranche erfolgsorientiert steuern
  11. Veranstaltungen planen, durchführen und nachbereiten
  12. Externe Einflüsse auf die wirtschaftliche Situation von Unternehmen der Freizeit- und Tourismusbranche analysieren
  13. Ein Projekt in der Tourismus- und Freizeitbranche planen, durchführen und auswerten

In diesen Lernfeldern stecken die Fächer Allgemeine und Spezielle Wirtschaftslehre, Geographie und Rechnungswesen. Dazu kommen die klassischen Fächer Deutsch, Sozialkunde, Informatik, Englisch, Philosophie und Sport.

 

Der Rat vom Fachmann

Kaufleute für Tourismus und Freizeit beraten Kunden wie z.B. Feriengäste und Gäste von Gesundheits- und Wellnesseinrichtungen über das touristische und kulturelle Angebot einer Region bzw. eines Ortes. Sie entwickeln, vermitteln und verkaufen touristische Produkte und Dienstleistungen.

Dabei koordinieren sie touristische Angebote im Hinblick auf Kundenwünsche und informieren und betreuen ihre Kunden - auch in einer Fremdsprache. Ferner erteilen sie Auskünfte über das örtliche Gesundheits- und Wellnessangebot und die Öffnungszeiten bestimmter Einrichtungen.

Um die Ausgabe oder den Verkauf von Informationsbroschüren kümmern sie sich genauso wie um die Förderung des regionalen Tourismus durch Öffentlichkeitsarbeit und Werbung. Sie inszenieren Aktionen und führen Veranstaltungen durch, setzen Verkaufs- und Marketingkonzepte um, wenden Informations- und Kommunikationssysteme an und arbeiten mit überregionalen Partnern zusammen.

Darüber hinaus wirken sie bei der kaufmännischen Steuerung und Kontrolle und bei der Sicherstellung der Funktionsfähigkeit von technischen Anlagen und Einrichtungen mit.

Selbstverständlich ist die tägliche Arbeit am Computer und die Beherrschung einer Fremdsprache. Der Informatikunterricht orientiert sich an den Lernfeldschwerpunkten, im Fremdsprachunterricht (Englisch) wenden die Schüler die Fremdsprache bei Fachaufgaben an.

 

Ausbildungsablauf/Prüfungsform

Zwischenprüfung

Zur Ermittlung des Ausbildungsstandes wird in der Mitte des 2. Ausbildungsjahres eine schriftliche Zwischenprüfung durchgeführt. Sie dauert höchstens drei Stunden und besteht aus praxisbezogenen Aufgaben oder Fällen aus den Gebieten Leistungserstellung, Rechnungswesen, Arbeits- und Ablauforganisation, Wirtschafts- und Sozialkunde.

Abschlussprüfung

Die Abschlussprüfung besteht aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil und erstreckt sich auf die Inhalte der betrieblichen Ausbildung und den Lehrstoff des Berufsschulunterrichts, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist. Im Prüfungsbereich Produkte und Leistungen der Tourismus- und Freizeitwirtschaft bearbeiten die Prüflinge in höchstens 150 Minuten schriftlich Aufgaben aus folgenden Gebieten:

  • Gestaltung von Produkten und Leistungen
  • Marketing
  • Organisation von Betriebsabläufen

Im Prüfungsbereich Kaufmännische Steuerung und Kontrolle werden - ebenfalls in schriftlicher Form - in höchstens 90 Minuten Aufgaben zu folgenden Themen gestellt:

  • betriebliches Rechnungswesen
  • Kosten- und Leistungsrechnung
  • Controlling und Statistik

Im Prüfungsbereich Wirtschafts- und Sozialkunde sollen die Prüflinge in einer höchstens 90-minütigen schriftlichen Arbeit zeigen, dass sie wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge der Berufs- und Arbeitswelt darstellen sowie die Tourismus- und Freizeitwirtschaft als Wirtschaftsfaktor darstellen und beurteilen können.

Im Prüfungsbereich Fallbezogenes Fachgespräch wählen die Prüflinge eine von zwei praxisbezogenen Aufgaben aus. Grundlage der Aufgabenstellung ist die gewählte Wahlqualifikationseinheit. Nach einer Vorbereitungszeit von 15 Minuten zeigen die Prüflinge in einem bis zu 20-minütigen Fachgespräch, dass sie kunden- und serviceorientiert kommunizieren und handeln sowie Arbeitsabläufe selbstständig planen, durchführen und kontrollieren können.

 

weiterführende Informationen hier: http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/start?dest=profession&prof-id=33235  

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