Ausbildungsinhalte

Übersicht über die Lernfelder für den Ausbildungsberuf Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistungen

  1. Im Speditionsbetrieb mitarbeiten
  2. Geschäftsprozesse dokumentieren und Zahlungsvorgänge bearbeiten
  3. Verkehrsträger vergleichen und Frachtverträge (Frachtaufträge) im Güterverkehr bearbeiten
  4. Frachtverträge (Frachtaufträge) eines weiteren Verkehrsträgers bearbeiten
  5. Speditionsaufträge im Sammelgut- und Systemverkehr bearbeiten
  6. Geschäftsprozesse erfolgsorientiert steuern
  7. Beschaffungsvorgänge im eigenen Unternehmen durchführen
  8. Beschaffungslogistik anbieten und organisieren
  9. Lagerwirtschaftliche und logistische Dienstleistungen anbieten und organisieren
  10. Absatzlogistik anbieten und organisieren
  11. Speditionelle Marketingmaßnahmen entwickeln und durchführen
  12. Exportaufträge bearbeiten
  13. Importaufträge bearbeiten
  14. Speditionelle und logistische Geschäftsprozesse an wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ausrichten
  15. Gesamtstundenumfang der berufsspezifischen Fachausbildung: 880 Unterrichtsstunden

Der Rat vom Fachmann

Der Speditionskaufmann ist für mich einer der interessantesten, vielseitigsten aber auch anspruchvollsten Berufe. Ohne ihn ist die dynamische Wirtschaft unseres Landes undenkbar. Als Architekt des Verkehrs, als Logistiker, der alle Verkehrsträger, also den Güterkraftverkehr, den Luft-, See-, Eisenbahnverkehr und selbstverständlich auch die Binnenschifffahrt optimal und oft "just in time" einsetzen kann, ist dieser Berufszweig für Industrie, Bauwirtschaft, Handwerk, Groß- und Einzelhandel sowie Privatpersonen unverzichtbar.

Dabei spielt der internationale Verkehr für die Realisierung der Ziele der World Trade Organisation in der Globalisierung der Wirtschaft eine herausragende Rolle. Und nicht zuletzt hat dieser Beruf durch seine Spezifik in der Logistik, seine Flexibilität in der Anwendung, durch das Beherrschen der EDV und Fremdsprachen (Englisch, möglichst Kenntnis einer weiteren Fremdsprache) genügend Standbeine, um in der Marktwirtschaft immer gefragt zu sein.


Dazu tragen natürlich der handlungsorientierte Unterricht und die gute Abstimmung der Schule mit den Unternehmen des Verkehrswesens, die zu Herausbildung selbständig handelnder Persönlichkeiten führen, erheblich bei.

 

Ausbildungsablauf/Prüfungsform

Die Ausbildung wird im dualen System für jeden Lehrling im Ausbildungs-betrieb und in der Berufsschule realisiert. Entsprechend der Anforderungen der Speditionsbetriebe ist das bei uns in einer Zyklusausbildung (jeweils drei Wochen BS und sechs Wochen Betrieb) nach einem für das Lehrjahr feststehenden Plan.

Die Abschlußprüfung findet entsprechend den Vorgaben der IHK statt. Dabei wird eine schriftliche Prüfung in drei Teilbereichen (spezielle Wirtschaftslehre, Rechnungswesen und Datenverarbeitung, Allgemeine Wirtschaftslehre und Sozialkunde) und eine praktische Prüfung zum Abschluß der Ausbildung durchgeführt. Nach etwa der Hälfte der 3jährigen Lehre findet eine Zwischenprüfung statt, die vor allen orientierenden Charakter trägt.  

 

weiterführende Informationen hier: http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/start?dest=profession&prof-id=29441 

Berufliche Schule der Hanse- und Universitätsstadt Rostock -Wirtschaft- (JSN Epic template designed by JoomlaShine.com)