Ausbildungsinhalte

Der berufsorientierte Ausbildung ist nach Lernfeldern strukturiert. Lernfelder sind didaktisch aufbereitete Tätigkeitsfelder aus der typischen Berufspraxis von Industriekaufleuten. Damit bemüht sich die schulische Ausbildung den Anforderungen der Ausbildungsbetriebe besser zu entsprechen. Die 12 Lernfelder werden gesondert bewertet. Zusätzlich werden allgemeinbildende Fächer (Deutsch, Englisch, Sozialkunde, Philosophie) vermittelt.

In den Lernfeldern erwerben die Auszubildenden notwendige Kenntnisse zu den betrieblichen Abläufen. Sie erarbeiten sich Verständnis über die Einordnung des Unternehmen in das System der Volkswirtschaft und lernen soziale, rechtliche und ökologische Aspekte der unternehmerischen Tätigkeit zu bewerten. In die Lernfelder ist die Nutzung moderner Kommunikationsformen und Rechentechnik integriert.

Die schulische Ausbildung fördert gezielt Sozialkompetenzen. Die Übernahme und Wahrnehmung von Verantwortung sowie die Arbeit im Team sind wichtige Erziehungsziele. Es soll eine solide Basis für dauerhaftes berufsbegleitendes Lernen gelegt werden. Die Auszubildenden erwerben Methodenkompetenz zur Selbststeuerung, Belastungsverträglichkeit und Problemlösung.

Der Rat vom Fachmann

Industriekaufleute können durch ihre universelle Ausbildung in verschiedenen Unternehmensbereichen eingesetzt werden. Sie übernehmen Aufgaben im Bereich der Beschaffung und Lagerwirtschaft oder zur Steuerung betrieblicher Bereitstellungsprozesse.

In mittleren und großen Unternehmen sind sie für kaufmännische Teilaufgaben bei der Produktionsvorbereitung und -steuerung zuständig. Sie realisieren Erfassung und Kontrolle der Leistungserstellung und können auch im kaufmännischen Bereich, wie z.B. dem Rechnungswesen, eingesetzt werden.

In kleineren Unternehmen übernehmen sie komplexe Aufgaben der Ablaufplanung, können für Personalarbeit oder Investitionsvorbereitung eingesetzt werden. In der praktischen Tätigkeit kann sich ein Industriekaufmann auch auf die Auftragsbearbeitung oder den Vertrieb spezialisieren. Über die konkreten Möglichkeiten informiert man sich am günstigsten direkt in einem Ausbildungsbetrieb.

 

Ausbildungsablauf 

Ausbildungsdauer:

Die Ausbildungszeit beträgt drei Jahre, unter bestimmten Voraussetzungen ist eine Verkürzung möglich.

Ausbildungsform:

Die Ausbildung wird in dualer Ausbildung im Ausbildungsbetrieb (etwa 2/3 der Ausbildungszeit) und in der Berufsschule (etwa 1/3) realisiert.

Entwicklungsmöglichkeiten:

Betriebswirt/-in für Marketing/Export, Außenhandel, Logistik, Personalwirtschaft oder Finanzwirtschaft; Informatik-Vertriebswirt/-in; Organisator/-in

 

weiterführende Informationen hier: http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/start?dest=profession&prof-id=7965 

Berufliche Schule der Hanse- und Universitätsstadt Rostock -Wirtschaft- (JSN Epic template designed by JoomlaShine.com)