Ausbildungsinhalte

Entsprechend der Ausbildungsordnung und des Rahmenlehrplans werden folgende Lernfelder unterrichtet:

  1. Privates und betriebliches Handeln am rechtlichen Bezugsrahmen ausrichten
  2. Konten führen
  3. Unternehmensleistungen erfassen und dokumentieren
  4. Geld- und Vermögensanlagen anbieten
  5. Dokumentierte Unternehmensleistungen auswerten
  6. Besondere Finanzinstrumente anbieten und über Steuern informieren
  7. Auslandsgeschäfte abwickeln
  8. Modelle für Marktentscheidungen nutzen
  9. Privatkredite bearbeiten
  10. Baufinanzierungen und Firmenkredite bearbeiten
  11. Kosten- und Erlöse ermitteln und beeinflussen
  12. Einflüsse der Wirtschaftspolitik beurteilen

In diesen Lernfeldern finden sich die klassischen Fächer Allgemeine Wirtschaftslehre, Spezielle Wirtschaftslehre (Bankbetriebslehre) und Rechnungswesen/Datenverarbeitung.

Neben diesen fachspezifischen Inhalten werden folgende allgemeinbildenden Fächer unterrichtet:

  •  
    • Sozialkunde
    • Deutsch
    • Fremdsprache /Englisch/
    • Philosophie
    • Sport

 

Der Rat vom Fachmann

Den Umgang mit Geld erlernt der Mensch schon in jungen Jahren, sei es beim Einkaufen oder beim Kinobesuch. Auch die erste Spardose findet schon früh ihren Platz im Kinderzimmer. So manches Geldgeschenk der Großeltern wird heute in Aktien oder Investmentzertifikaten angelegt.

Die Welt des Geldes beschränkt sich allerdings nicht nur auf Aktienanlagen oder Sparbücher Es geht z. B. um die Vergabe von Krediten an Firmen, um die Finanzierung von Eigenheimen aber auch um die Führung von Bankkonten zur Abwicklung von Zahlungsaufträgen. EC- Karte, Kreditkarte, Geldkarte oder Sparcard funktionieren, weil Kreditinstitute die notwendigen Dienstleistungen bereitstellen.

Das sind nur einige ausgewählte Bereiche in denen Bankkaufleute tätig sind. Ohne die Dienstleistungen der Banken und Sparkassen würde die Wirtschaft unseres Landes nicht funktionieren. Der Beruf des Bankkaufmanns ist sehr vielseitig und anspruchsvoll.

 

Darstellung des Ausbildungsablaufes

 Die Ausbildung wird im dualen System für jeden Auszubildenden im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule realisiert. Die Ausbildung ist je nach Ausbildungsvertrag mit einem Kreditinstitut nach 2, 2,5 oder 3 Jahre beendet. Die Berufsschule unterrichtet im Blocksystem, d.h. pro Jahr in 4 Blöcken zu je 3-4 Woche. Zwischen den Blöcken erhalten die Auszubildenden nach einem feststehenden Plan der Banken ihre betriebliche Ausbildung.

 

IHK-Prüfung

Nach etwa der Hälfte der Ausbildung absolvieren die Auszubildenden eine schriftliche Zwischenprüfung, die vor allem orientierenden Charakter trägt. Die Abschlussprüfung findet entsprechend den Vorgaben der IHK statt. Dabei wird eine schriftliche Abschlussprüfung in drei Teilbereichen (spezielle Wirtschaftslehre, Rechnungswesen/ Datenverarbeitung, Allgemeine Wirtschaftslehre und Sozialkunde) und eine mündliche Prüfung (praktische Übungen) durchgeführt.

 weiterführende Informationen hier: http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/start?dest=profession&prof-id=6755  

Weitere Hinweis zur Ausbildung kann man sich bei der Berufsberatung des Arbeitsamtes, in einem Ausbildungsbetrieb, bei der Industrie- und Handelskammer oder in unserer Schule holen.

Berufliche Schule der Hanse- und Universitätsstadt Rostock -Wirtschaft- (JSN Epic template designed by JoomlaShine.com)